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Compendium of Evidence 5.0 |
Bronchopleurale Fisteln nach Thoraxtrauma oder als postoperative Komplikation nach thoraxchirurgischen Eingriffen (z.B. Stumpfinsuffizienz nach Lungenresektion) erfordern eine Reduktion der Beatmungsinvasivität - insbesondere des Beatmungsdruckes - um ein Ausheilen der Läsion zu ermöglichen bzw. zu unterstützen.
Der iLA Membranventilator® kann in diesem Indikationsgebiet eingesetzt werden, um mittels ultra-protektiver Beatmung und deutlicher Absenkung der Beatmungsdrücke diese Notwendigkeit umzusetzen. Auch ein Einsatz zur Vorbeugung von postoperativen Fisteln aber auch eine intraoperative Anwendung im Rahmen bronchotrachealer Resektionen sind vielfach beschrieben.
Patienten mit terminaler chronischer Lungenerkrankung auf der Warteliste zur Lungentransplantation entwickeln oftmals ein (beatmungspflichtiges) hyperkapnisches Lungenversagen.
Der iLA Membranventilator® ermöglicht bei diesen Patienten den Erhalt der Spontanatmung und einer (Teil-) Mobilisierung. Durch Kontrolle und Regulation der CO2-Entfernung kann ein regelmäßiges physikalisches Atemtraining durchgeführt werden, welches sich in der Vorbereitung auf die Transplantation als sehr günstig auswirkt.