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Echte Lungenprotektion jenseits aktueller Standards

Glossar

IKG: Ideales Körpergewicht
CPAP: Continuous Positive Airway Pressure
HFOV: High Frequency Oscillatory Ventilation


iLA Membranventilator 
Der iLA Membranventilator® atmet für den Patienten.


Vision Alpha HFOV

Vision α®: das modernste Hochfrequenzbeatmungsgerät.


Weniger ist mehr!

Die richtungsweisende ARDSnet Studie hat gezeigt, dass ein geringeres Tidalvolumen von 6 ml/kg ideales Körpergewicht mit einer geringeren Mortalität verbunden ist. Aus weiterführenden Untersuchungen wurde jedoch ersichtlich, dass eine weitere Reduzierung des Tidalvolumens sinnvoll ist, um die Lunge zu schonen. Dies darf aber nicht mit einer unnatürlich hohen Atemfrequenz kompensiert werden, denn jeder Atemzyklus ist mit weiterem Druck- und Volumentrauma verbunden und steht dem primären Ziel, die Spontanatmung zu fördern, entgegen.

 

CO2-Entfernung übernimmt eine künstliche Lunge

Durch die Anwendung des iLA Membranventilators® werden Beatmungseinstellungen weit jenseits bisher bekannter "protektiver" Beatmung ermöglicht. So zeigt die klinische Erfahrung, dass sogenannte "ultra-protektive" Tidalvolumina von z.B. 3 ml/kg IKG appliziert werden. Im Ergebnis werden u.a. inflammatorische Reaktionen signifikant vermindert.

Die künstliche Lunge, der iLA Membranventilator®, dient der Entfernung des Kohlendioxyds außerhalb der menschlichen Lunge und wird dabei wie ein natürliches Organ vom Herzen durchblutet. Die Lunge des Patienten wird somit geschont, da ihre Gasaustauschleistung unterstützt wird. Der Verzicht auf eine mechanische Pumpe vermeidet eine Hämolyse und verringert die inflammatorischen Reaktionen.

 

Hochfrequenzbeatmung (HFOV) - Schonung der Lungen durch protektive Oxygenierung

Eine besondere Form der mechanischen Beatmung stellt die Hochfrequenzoszillationsventilation (HFOV) dar, die eine höchst schonende Beatmung insbesondere beim hypoxämischem Lungenversagen ermöglicht.

Im CPAP-System der Vision α® HFOV wird ein kontinuierlicher Frischgasfluss durch die Schwingungen einer Oszillationsmembran in Bewegung versetzt. Das dabei bewegte Tidalvolumen ist kleiner als der anatomische Totraum, so dass endinspiratorische Überdehnungen von Lungengewebe auf ein Minumum reduziert werden können. Gleichzeitig ermöglicht ein kontinuierlicher Blähdruck eine konsequente Umsetzung des Open-Lung Konzeptes. Dadurch wird ein endexspiratorischer Alveolarkollaps vermieden und die Oxygenierung des Patienten durch Erhöhung der funktionellen Residualkapazität verbessert.



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